THE EVERYDAY LIFE OF THE FESTIVAL

DER ALLTAG DES FESTIVALS

Vom 8. bis 16. September 2012

Direkt aus dem Club-Resort

Ein Himmel, eine Erde

Jane-Parker Ambrose hat die Organisation „One sky, one world“ (Ein Himmel, Eine Erde) gegründet, um mithilfe von Drachen die Botschaft des Friedens auf der ganzen Welt zu verbreiten. Ein Treffen mit einer Frau, die sich unermüdlich für ihr Projekt einsetzt…

Für Jane Parker-Ambrose hat der Begriff „One Sky, One World“ eine große Bedeutung. Sie ist aus Denver, Colorado, USA, angereist, um ihr Projekt vorzustellen, das 1985 ins Leben gerufen wurde. Das Prinzip: Jedes Jahr am zweiten Sonntag im Oktober lassen Menschen in 40 verschiedenen Ländern Drachen steigen. Dieses Internationale Ereignis soll die Freundschaft zwischen den Völkern fördern. „Es ist ein Tag, an dem wir feiern, dass der Wind keine Grenzen kennt“, erklärt Jane, die auf dem Festival Fotos von Drachenfliegern aus der ganzen Welt ausstellt, die an der Aktion teilgenommen haben, sowie mehrere Drachen, die sie selbst gebaut hat. Einer davon ist „the peace comet“ (der Friedenskomet), der in den 80er Jahren, als das Projekt begann, auf dem Titelblatt des Magazins „Soviet Life“ zu sehen war. Zwischen Jane und Drachen gibt es eine lange Geschichte. Es war Liebe auf den ersten Blick, die sie im Laden eines Drachenbauers in San Francisco erlebte. Ein Auslöser, der sie dazu brachte, ihren eigenen Laden zu eröffnen, in dem sie zunächst Kampfdrachen und Mylardrachen verkaufte. Zur gleichen Zeit verspürte sie das Bedürfnis, ihre eigenen Modelle herzustellen, in denen sich ihre Vorliebe für Mode, Kunst und Kultur wiederfindet. All diese Werte, zusammen mit Frieden und Freundschaft, wollte sie mit der Gründung von „One Sky, One World“ vermitteln.

Jane Parker-Ambrose vor dem OSOW-Rokkaku, der von dem berühmten Drachenbauer Reza K. Ragheb (1935-2002) entworfen und gebaut wurde.

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